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Schlafen Sie
ruhig.

Archiv

Projekte seit 2012

Neben unserer Arbeit für und um einen gesunden Schlaf, initiieren und unterstützen wir Projekte, die auf ungewöhnliche Art zur Aufklärung rund um den gesunden Schlaf beitragen. Hier stellen wir sie Ihnen vor.

Projekt "Sleep for fit" (2016)

Die Deutsche Stiftung Schlaf nahm zusammen mit der Schlafakademie Berlin im Frühjahr 2016 mit einer Beratungslounge und Vorträgen von Schlafexperten an der Messe „SLEEP FOR FIT“ im Estrel Hotel Berlin teil. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Schlaf, Prof. Dr. Ingo Fietze, zog ein positives Resümee: „Wir freuen uns über die vielen Schlafinteressierten, die bei den Vorträgen oder in der Lounge dabei waren.“

Projekt „TRAUM­KINDER - Wenn der Schlaf mit mir tanzen will“ (2013/2014)

Das Tanzstück

Von Oktober 2013 bis Mai 2014 unterstützte die Deutsche Stiftung Schlaf den Verein „Tanz ist KLASSE!“ e.V. vom Education Programm des Staatsballetts Berlin bei einem Kooperationsprojekt der besonderen Art. Unter dem Titel “TRAUMKINDER: Wenn der Schlaf mit mir tanzen will” kam ein abendfüllendes Tanzstück am 3. Mai 2014 auf der Bühne des Schillertheaters in Berlin zur Aufführung. Rund 130 Kinder aus fünf Berliner Schulen brachten dabei ihre Träume auf die Bühne. Unter Anleitung von erfahrenen Tanzpädagoginnen wurden die Kinder und Jugendlichen ermutigt, das Thema Schlaf tänzerisch zu gestalten.

Aufführungen und Beratungen

Die künstlerische Regie lag in den Händen von Hanno Siepmann, Berlin. Die Arbeit bei den Proben an den Schulen sowie die Aufführung am Schillertheater am 3. Mai 2014 wurde von der Filmkünstlerin Olga Koch dokumentiert. Zusätzlich gab es themenübergreifend eine fachliche Beratung rund um den Schlaf für Tanzpädagoginnen, für Schüler und interessierte Eltern an den beteiligten Partnerschulen, umgesetzt von Expertenteam der Schlafakademie Berlin.

Auszeichnung

Eine großartige Nachricht erreichte uns im Juni 2014:
Unser Tanzprojekt „TRAUMKINDER – Wenn der Schlaf mit mir tanzen will“ wurde beim bundesweiten Wettbewerb Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder in der Sparte Tanz (altersübergreifend) ausgezeichnet!

Der Preis wurde am 19. September 2014 im Kammermusiksaal der Philharmonie verliehen.

PDF Urkunde Kulturstiftung des Bundes „Kinder zum Olymp“

Projekt "Powernapping" (seit 2012)

Was hat es auf sich mit dem viel gelobten Power-Nap? Ist das kleine Nickerchen zwischendurch tatsächlich so hilfreich? Wie wacht man schnell wieder auf? Und wie gehen die Menschen damit um? In diesem Schulprojekt führte die Stiftung 2012 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) gemeinsam mit Nele Lemiss vom Archenhold-Gymnasium in Berlin eine Video-Umfrage durch.

Hier einige Auszüge aus den Interview-Antworten auf unsere Frage: „Was halten Sie von Power-Nap?“

„Power-Nap finde ich sehr gut. Einfach weil es dafür sorgt, dass man wieder schnell zu Vitalität kommt. Zwei Spielerinnen von mir beherrschen das ganz vorzüglich und man merkt wie vital sie wieder sind, wenn sie wieder aufwachen.“
Britta Lorenz, Teammanagerin Füchse Berlin

„Ich bin ein glühender Verehrer des Mittagsschlafs. Bei mir sieht es so aus, dass ich so gegen 23 Uhr ins Bett gehe und um vier Uhr, also wirklich nachts, aufstehe. Um fünf Uhr fängt meine Sendung an und ohne Mittagsschlaf würde ich wahrscheinlich gar nicht mehr hier stehen.“
Stefan Rupp, Moderator bei Radio Eins

„Ich liebe die Power-Naps, wenn ich tagsüber mit dem Zug unterwegs bin. Eine kleine S-Bahn Fahrt mitten durch die Stadt reicht, um 10 Minuten einmal ganz tief wegzusinken und rechtzeitig zum Aussteigen wieder fit zu sein.“
Dr. Christian Gravert Deutsche Bahn AG, Leitender Arzt, Berlin

„Ich bin Koch und in meiner Branche ist unregelmäßiger und manchmal auch nicht genügender Schlaf leider an der Tagesordnung. Deswegen ist das Thema Power-Nap, ein kleiner Schlaf zwischendurch, um Energie zu tanken, natürlich ganz wichtig. Und ich probiere es immer wieder aus: mal einfach nur 10 Minuten, mal 20 … .“
Kolja Kleeberg, Sternekoch

Schulprojekte der
Deutsche Stiftung Schlaf

Berliner Jugendtag zum Thema Schlaf – November 2012

Während des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) 2012 gab es einen Jugendtag zum Thema Schlaf für Gymnasiasten aus Berliner Oberschulen. Schülerinnen und Schüler erfuhren gemeinsam mit ihren Lehrern viel Wissenswertes aus dem geheimnisvollen Drittel des Lebens.

Vortrag beim Temporären Campus auf der Grünen Woche im ICC – Januar 2013

Auszubildende und Studierende waren auf Initiative der AOK – Die Gesundheitskasse eingeladen, um sich in einem spannenden Vortrag über die Funktionen der verschiedenen Schlafphasen, vor allem über die Rolle des Traumschlafs für das Lernen und die Bedeutung der Chronotypen für die Berufswahl zu informieren.

Filmprojekt von Nele Lemiss – seit 2012 – Work in Progress

Die Schülerin Nele Lemiss aus dem Archenhold-Gymnasium in Berlin startete eine Umfrage zum Thema Power-Nap als Schulprojekt . Die Deutsche Stiftung Schlaf unterstützte sie dabei und öffnete ihre prominenten Türen. Hier finden Sie weitere Informationen zu unserem Projekt Power Napping. Das Projekt wird durch die Stiftung weitergeführt.

"Tag der Wissenschaften" im Weinberg-Gymnasium (2013)

Im Herbst 2013 beim „Tag der Wissenschaften“ am Weinberg-Gymnasium im Landkreis Potsdam Mittelmark: Die Schülerinnen und Schüler konnten sich unter anderem in einem Themenvortrag über gesunde Schlafgewohnheiten informieren. An der Schule mit naturwissenschaftlichem Profil ging es darin u.a. auch um die Frage, wie die Schlaf-Wach-Regulation funktioniert und was der Takt der inneren Uhren ist.

Buchprojekt "Ihre Schlafgeschichte"

Schlafgestörte finden auch heute oft noch sehr spät den Weg in ein Schlafzentrum. Viele wissen noch immer nicht, dass man ihnen dort zu besserem Schlaf verhelfen kann. Diesen Menschen Mut zu machen und sie anzuleiten, durch ihr eigenes Tun wieder besser schlafen zu können – das ist Inhalt und Ziel des Buchprojekts „Ihre Schlafgeschichte“ der Deutschen Stiftung Schlaf.

Die Stiftung hat Interessenten eingeladen, ihre Schlafgeschichte einzuschicken. Initiiert und koordiniert wurde das Projekt von Siegmund Buschmann, einem selbst von einer Schlafstörung betroffenen Patienten.

AKTUELL: In der zweiten Jahreshälfte 2020 ist das Erscheinen des Buches geplant. Es trägt den Titel „Wenn der Sandmann zweimal klingelt“. Mit dem Kauf eines Buches unterstützt man die Deutsche Stiftung Schlaf.

Hier ein Blick ins Buch:

„ … Wie gesagt, glücklicherweise steht seit drei Jahren neben meinem Wasserbett ein Schlaf-Apnoe-Kompressor. Schnarchen war immer schon ein Problem. Meine Schwester prophezeite seit Jugendzeiten: Bei Dir kommen keine getrennten Schlafzimmer infrage, bei Dir helfen nur getrennte Etagen. Die Jahre vergingen, die Fünfzig sind überschritten, das Gewicht lässt sich mit dem eines kapitalen Keilers vergleichen und Bier oder heißer Rotweinpunsch schmecken nach der Jagd besser als Mineralwasser oder Roibuschtee. Die weise Hausärztin schickte mich ins Schlaflabor, um eventuell eine Schnarchspange zu befürworten. Dort gab es kein Entrinnen mehr. Katastrophale Werte, bis zu zwanzig Mal pro Stunde Kampf gegen den Erstickungstod. Das CPAP-Gerät stand schon bereit und bereits nach der ersten Nacht war der Erfolg spürbar …“
Hubertus von Mustermann, Sommer 2013
(Namen bleiben, wenn erwünscht, anonym)

Auch der Koordinator des Projekts gibt einen Einblick in seine persönliche Schlafgeschichte:

„….Ich musste erst, tief weggedämmert und mehr bewusstlos als eingeschlafen von der Bank fallen und hilflos wie eine Schildkröte auf dem Rücken im Flur des alten Schlaflabors der Charité zu Berlin liegen, damit mir die Bedrohlichkeit meines Zustandes richtig bewusst wurde. Dabei hatte ich ja 10 Stunden geschlafen! All die vielen Jahre lang habe ich nachts geschlafen, freilich auch oft genug am Tage, dann allerdings ohne es zu merken, gegen meinen Willen und vor allem, ohne etwas dagegen tun zu können. Wie oft hatte ich Termine regelrecht verpennt, Kollegen und sogar Freunde sitzenlassen und dafür manche Rüge eingesteckt! Wie oft hatte ich in Beratungen geschlafen, im Kino, ja, selbst im Konzert laut geschnarcht und mich dafür geschämt!

Wie oft habe ich am Steuer gerade noch im letzten Moment wieder zurück auf die Spur gelenkt und den heißen Schrecken überwunden! Dagegen – wie befreit und glücklich bin ich seit jener ersten Nacht, mit der Maske des nasalen Beatmungsgerätes auf der Nase, morgens ganz neu aufgewacht, nicht mehr zerschlagen und völlig kaputt, sondern richtig frisch und munter wie ein Fisch im Wasser, ohne jedes Medikament fit und lebendig bis zum späten Schlafengehen. Und erst meine Frau – endlich befreit von dem furchtbaren Gedröhne neben ihr und so auch sie aus gutem, tiefem Schlaf erwachend. Schlaf als Glück und Genuss – das es das wirklich gibt, wussten wir bis dahin beide nicht….“
Siegmund Buschmann, Sommer 2014

PDF Brief an den Patienten